Vorteile von Hartmetall-Erodierblöcken

Als die traditionellen Bearbeitungsmethoden in ihrer Funktionalität einen Höhepunkt erreicht hatten, war es an der Zeit, dass EDM eine einfachere und komfortablere Lösung bietet. Anstelle der herkömmlichen Verfahren ermöglicht das Erodierverfahren eine hohe Präzision und Genauigkeit für jedes zu fertigende leitfähige Material, während gleichzeitig die Belastung durch das Aufbringen mechanischer Kräfte auf das Werkstück eingespart wird.

Was ist das Prinzip von Elektroerosion?

Bei der Elektroerosionsbearbeitung handelt es sich um ein Fertigungsverfahren, bei dem ein zu bearbeitendes Metallwerkstück direkt in ein Bearbeitungsbett eingespannt wird. Diese nicht-traditionelle Bearbeitungsmethode ermöglicht das Abtragen von Materialien von einem Werkstück durch Anwendung von Wärmeenergie. Genau wie das Laserschneiden ist erodieren zum Entfernen dieser Materialien nicht von irgendeiner Form mechanischer Energie abhängig, weshalb es von professionellen Firmen bevorzugt wird.

Wie funktioniert Elektroerosion?

Die Elektroerosionsbearbeitung verwendet Elektroden, um das Material von leitfähigen Materialien zu entfernen. Betrachtet man den physikalischen Vorgang, ist es etwas komplizierter. Zwischen Werkstück und Elektrode besteht ein kleiner Spalt, der etwa so dick ist wie ein menschliches Haar. Beim Erodieren erfolgt ein Austrag des abzutragenden Materials entweder durch Aufschmelzen oder Verdampfen.

Die Elektrode wird dicht an das Werkstück herangeführt und das elektrische Feld zwischen den beiden Materialien wird weiter ansteigen, bis das Durchbruchvolumen erreicht ist und die Entladung beginnt. Das Entladungsmedium ist dielektrisch gehalten (Material das nicht explizit Strom leitet, aber Elektronen darin springen lässt). Denn die Entladung führt zu einer starken Erwärmung des Werkstücks, bevor die geringen Materialmengen weggeschmolzen werden.

Das Dielektrikum entfernt also durch seine Bewegung überschüssiges Material, kühlt die Aufspannung während der Bearbeitung und ist auch für die Funkenkontrolle notwendig. Das Grundprinzip dieses ganzen Prozesses liegt in der Möglichkeit, elektrische Funken zum Erodieren von Materialien zu nutzen.

Anwendung der Funkenerosionsbearbeitung

Das Erodierverfahren ist im Werkzeug- und Formenbau weit verbreitet, da es viele Anwendbarkeit für verschiedene Materialien hat, insbesondere für solche, die durch Fräsen schwer zu bearbeiten sind. Das Verfahren eignet sich am besten für die Herstellung von Werkzeugen aus gehärteten Legierungen, die für die Herstellungsprozesse benötigt werden, da es unabhängig von der Härte des Materials ist. Es wird verwendet, um Legierungen zu bearbeiten, die für die traditionellen Bearbeitungsmethoden schwierig zu handhaben sind.

Formwerkzeuge, Strangpressen und Stanzen erfordern den Einsatz von gehärteten Legierungen, die mittels EDM hergestellt werden. Löcher können auch durch eine gekrümmte Oberfläche präzise gebohrt werden, da EDM keine mechanische Kraft verwendet. Es gibt auch wenige Fälle, in denen Elektroden während verschiedener Herstellungsverfahren auf eine Weise gedreht oder entlang gekrümmter Bahnen gezogen werden können, die mit anderen Verfahren wie der CNC-Bearbeitung möglicherweise nicht möglich ist.